Heimat

Überraschend ist für einen Ausländer wie treffend die Vorurteile im besuchten Land sich bewahrheiten und wie fremd gleichzeitig Einheimische bleiben. Ganz besonders trifft das auf Deutschland zu. Ja, die Autos sind teuer, es gibt unzählige Brotsorten, und das Betreten des Rasens ist untersagt. Aber das Lebensgefühl geht tiefer als ein Kratzer auf der Oberfläche medialen Stumpfsinns.

Gerade Besucher aus gastfreundlichen Ländern fällt es schwer die guten Seiten des deutschen Charakters zu entdecken. Die Verbundenheit mit der Geschichte, die Freude an der Natur und dem Miteinander, die Geradlinigkeit im Denken und die Zuverlässigkeit im Handeln und die gewachsene Liebe zur Heimat, die auch schwere Zeiten überstanden hat.

Verstehen fängt mit Kennenlernen an und hört oft mit Liebenlernen auf. Diesen Prozess zu fördern hat sich der Blog „Deutsche Miniaturen“ vorgenommen.
 
Die Sprache der Dichter und Denker ist als schwierig und vielfältig bekannt. Philosophen und Wissenschaftler auf der ganzen Welt schreiben heute auf Englisch, und doch lassen sich „tiefe“ Gedanken am besten in Deutsch ausdrücken. Zwar gießen Bürokraten die lebende Sprache in das Korsett einer Rechtschreibreform, den Trend mit Anglizismen die schneller drehende Zeit zu fassen halten sie nicht auf.

Sicher werden in Kursen “Deutsch als Fremdsprache“ funktionelle Wendungen geübt, aber auch in den einfachen Übungen lassen sich die Liebe zur Sprache der Deutschen und zu den Deutschen selbst entwickeln.

 
 
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